15 Dinge, die Sie über die Schweizer Krankenversicherung wissen sollten

Es ist Krankenversicherungssaison. Die durchschnittlichen Prämien steigen im Jahr 2017. Die obligatorische Grundversicherung kann in der Regel nur einmal im Jahr gewechselt werden. Um zu wechseln, müssen Sie Ihren derzeitigen Provider bis zum 30. November benachrichtigen. Dieser Artikel erklärt die Grundlagen der Schweizer Krankenversicherung.

1. Wie funktioniert das Schweizer Gesundheitswesen?

Die Grundversicherung ist in der Schweiz obligatorisch und unterliegt dem Bundesgesetz LAMal. Dieses Gesetz zielt darauf ab, eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung für alle zu gewährleisten, diejenigen zu subventionieren, die es sich nicht leisten können, und die Kosten zu kontrollieren. LAMal definiert die obligatorische Grunddeckung, stellt sicher, dass die Anbieter finanziell robust sind und schreibt eine Risikoteilung vor, indem Prämienrabatte begrenzt und die Versicherer verpflichtet werden, alle Versicherten unabhängig von ihrer Gesundheit zu akzeptieren.

2. Wie sieht das Schweizer Gesundheitswesen im Vergleich zu anderen Ländern aus?

Das Schweizer Gesundheitswesen hat einen hohen Standard, ist aber mit hohen Kosten verbunden. Die Schweiz liegt hinter den Vereinigten Staaten an zweiter Stelle, was den Anteil der Gesundheitsausgaben am Volkseinkommen betrifft. Im Jahr 2013 beliefen sich die Gesundheitsausgaben auf 11,1% des Schweizer BIP gegenüber 16,4% in den USA. Der OECD-Durchschnitt lag bei 8,9%.

  • – Schweizerische Krankenkassenerhöhung für 2017 angekündigt (Le News)

Die Kosten steigen weiter, obwohl die Bundesregierung versucht, sie zu kontrollieren. Im Jahr 2012 stiegen die Kosten um 3,5%. Im Jahr 2013 stiegen die Gesundheitskosten in der Schweiz um 1,9% und damit doppelt so schnell wie im OECD-Durchschnitt auf durchschnittlich CHF 6’200 pro Person, inklusive Prämien und Staatsausgaben – 66% der Gesamtausgaben. Der OECD-Durchschnitt lag bei CHF 3’384.

Preise der Durchschnittsprämien für eine Standard-Grundversicherung für Erwachsene mit einem Selbstbehalt von CHF 300, inkl. Unfalldeckung – Quelle AFI.

Die Krankenkassenprämien steigen mit den Kosten. Im Jahr 2016 stieg die durchschnittliche Krankenversicherungsprämie national um 4%, teilweise um über 20%. Der durchschnittliche Anstieg im Jahr 2017 betrug 4,5%. Die obige Grafik zeigt die durchschnittliche Prämienerhöhung in der Schweiz seit 2006. Die durchschnittliche Prämie ist in diesem Zehnjahreszeitraum um 40% gestiegen.

3. Wer bezahlt die Gesundheitsversorgung in der Schweiz?

Die Kosten werden vom Staat über Steuern und von Einzelpersonen über Krankenkassenprämien getragen.

Im Jahr 2016 wird der Kanton Waadt 15,6% seines Gesamtbudgets für das Gesundheitswesen ausgeben – insgesamt 1,4 Milliarden Franken oder rund 1’900 Franken pro Person.

4. Was übernimmt die Schweizer Krankenversicherung?

Es gibt zwei Arten von Deckungen. Die erste ist die obligatorische Grunddeckung. Diese gliedert sich in Kranken- und Unfalldeckungen. Standardpolicen decken beides ab. Diejenigen, die im Rahmen ihrer Beschäftigung eine Unfallversicherung abgeschlossen haben, haben die Möglichkeit, das Unfallelement abzulehnen und ihre Prämie zu senken.

Der zweite Typ ist die ergänzende oder ergänzende Deckung. Dies ist optional und beinhaltet eine optionale Deckung für Behandlungen, die nicht durch die Grundversicherung abgedeckt sind. Sie kann auch Risiken abdecken, die nicht durch Grundversicherungen abgedeckt sind.

  • – Grunddeckung

Die Grundversorgung umfasst die Grundversorgung und den Spitalaufenthalt in Ihrem Wohnkanton.

  • – Ergänzender Versicherungsschutz

Die Zusatzversicherung deckt eine breite Palette von Leistungen ab, die nicht durch die Grundversicherung abgedeckt sind, darunter Zahnmedizin, alternative Medizin, Schwangerschaftsvorsorge, Reiseversicherung, verbesserte Krankenhausversorgung, Lohnausfall und Pauschalzahlungen bei Arbeitsunfähigkeit. Die Zusatzversicherung ist unabhängig von der Grundversicherung, auch wenn sie mit Grunddeckung abgeschlossen wird.

5. Ist die Krankenversicherung obligatorisch?

Sie und jedes Mitglied Ihrer Familie müssen eine eigene Basisdeckung haben. Klicken Sie hier für detaillierte Informationen.

Wenn Sie sich nicht innerhalb von drei Monaten versichern, wählt der Kanton einen Anbieter für Sie aus und Sie erhalten vom Anbieter eine Prämienrechnung. Der Versicherungsschutz und die Prämien werden rückwirkend auf den Beginn Ihres Aufenthaltes datiert.

Es gibt einige Ausnahmen. Wenn Sie z.B. eine alternative Deckung haben, die eine bessere Deckung als jede Schweizer Versicherung bietet, können Sie sich von der Versicherungspflicht befreien lassen. Klicken Sie hier für weitere Ausnahmen.

6. Sind Versicherung und Preise in der ganzen Schweiz gleich?

Nein. Preise und Pläne variieren je nach Wohnkanton. Denn die Kantone verfügen über unterschiedliche Gesundheitsinfrastrukturen und kantonale Fördermittel. Die Kantone können auch in Zonen mit unterschiedlichen Prämien eingeteilt werden. Schweizer Kantone mit Bergen haben angeblich aktivere und gesündere Einwohner und haben manchmal niedrigere Prämien.

7. Übernimmt die Grundversicherung alle medizinischen Kosten?

Nein. Ihnen werden 10% der Kosten in Rechnung gestellt. Diese kann in der Apotheke auf 20% steigen, wenn Sie sich für ein Markenarzneimittel entscheiden, wenn eine billigere generische Alternative zur Verfügung steht. Klicken Sie hier für eine Liste dieser Medikamente.

Eine Ausnahme gilt für werdende Mütter, die ab der 13. Schwangerschaftswoche bis acht Wochen nach der Geburt nicht zur Zahlung dieser 10% verpflichtet sind. Darüber hinaus gibt es keine Beitragspflicht von 10% für normale schwangerschaftsspezifische Kosten, die durch die Grundversicherung gedeckt sind.
Einige Behandlungen sind nicht abgedeckt. Die Regierung entscheidet, was von der Grundversicherung übernommen werden muss.

8. Wie funktioniert die Kostenübernahme?

Das kommt darauf an. Wenn Ihr Kostenträger die Einstellung u

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